„Pura vida!“ … diesen Satz hören wir immer wieder hier in Costa Rica. Es sind mehr als zwei Worte: es sind die Lebensfreude der Menschen hier und die üppige Natur – egal, wo wir hinschauen.

Wir sind entlang der Pazifikküste unterwegs. Ganz entspannt per Minibus oder Wassertaxi. Costa Rica ist touristisch sehr gut erschlossen. Einen Ticken zu viel für unseren Geschmack. In den Nationalparks (Manuel Antonio und Corcovado), die wir bis jetzt besucht haben, ist es umtriebig. Aktuell ist high season.

Doch wer Ruhe sucht, der findet sie auch. Wir schwimmen an einsamen Stränden im Pazifik und bestaunen aus den Wellen die Pelikane, die über uns her fliegen. Im Regenwald entdecken wir Affen, Krokodile, Spinnen, Nasenbären, Papageien und riesige Bäume. Und schwitzen!! Die Luftfeuchtigkeit ist unglaublich hoch. 

Nachts ist Schluss mit Ruhe, denn dann erwacht der Dschungel erst richtig zum Leben. In unseren Lodges schlafen wir zwar hinter Fliegengittern und können Türen schließen, aber es fühlt sich an, als wären wir draußen und mittendrin im Geschehen. Mit Brüllaffen in der Nachbarschaft meint man, man ist eher Teil von „The Walking Dead“ als in einem gemütlichen Bett. In der ersten Nacht, als wir noch nicht wussten, wer vor unserer Türe kreischt und zischt, klang es tatsächlich eher nach Zombies als nach einer Gruppe kleiner Affen.

Ein leckeres Frühstück lässt uns die kurzen Nächte schnell vergessen: Rührei, Bananenpfannkuchen und „Gallo Pinto“ (Reis mit roten Bohnen und Koriander) gibt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in jeder Unterkunft.

Gerade genießen wir den Sonnenuntergang bei einem kühlen Bier in unseren Liegestühlen. Blick auf den Pazifik aus unserer Eco Lodge – und das so weit das Auge reicht – inklusive. Pura vida eben …

Greta // Las Caletas Lodge, Sierpe // 13. Januar 2019